{"id":64555,"date":"2020-02-04T15:34:08","date_gmt":"2020-02-04T14:34:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hellotax.com\/blog\/?page_id=64555"},"modified":"2020-10-29T11:31:12","modified_gmt":"2020-10-29T10:31:12","slug":"rechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/steuer\/reverse-charge-verfahren\/rechnung","title":{"rendered":"Wie stelle ich eine Reverse-Charge-Rechnung auf?"},"content":{"rendered":"\n<p>Reverse Charge ist die Umkehr der Steuerschuld zwischen Leistungserbringer und -empf\u00e4nger. Sie ist auf den Rechnungen, die davon betroffen sind, entsprechend zu vermerken. Damit du bei deiner Rechnungserstellung nichts falsch machst, listen wir dir einmal die wichtigen Merkmale einer Reverse-Charge-Rechnung auf und erkl\u00e4ren sie im Folgenden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/reverse-charge-rechnung-1024x536.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64564\" srcset=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/reverse-charge-rechnung-1024x536.jpg 1024w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/reverse-charge-rechnung-300x157.jpg 300w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/reverse-charge-rechnung-768x402.jpg 768w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/reverse-charge-rechnung.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dazu passende Artikel<\/h3>\n\n\nNo content has been found here, sorry \ud83d\ude42\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rechnungsaufbau<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit die Rechnung gesetzeskonform ist, gilt es, die Pflichtangaben auf der Rechnung anzugeben. Fehlen diese, k\u00f6nnte das Finanzamt die entsprechende Rechnung zur\u00fcckweisen und m\u00f6glicherweise Strafen verh\u00e4ngen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Anschrift des Leistungserbringers<\/li><li>Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des <strong>Leistungserbringers <\/strong>\/ Steuernummer<\/li><li>Angabe des Leistungsempf\u00e4ngers<\/li><li>Ausstellungsdatum der Rechnung<\/li><li>Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des <strong>Leistungsempf\u00e4ngers<\/strong> \/ Steuernummer<\/li><li>Fortlaufende Rechnungsnummer&nbsp;<\/li><li>Leistungspunkt (Leistungsdatum)<\/li><li>Beschreibung der erbrachten Leistung (Nettobetrag, kein Steuersatz bzw. 0%-Angabe)<\/li><li>Hinweis auf Reverse-Charge-Verfahren: \u201eRechnungsausweis ohne Umsatzsteuer, da eine Umkehrung der Steuerschuld vorliegt\u201c, \u201eSteuerschuld\u00fcbergang gem. \u00a7 13b Abs. 2 Nr. 7 i. V. m. Abs. 5 UStG\u201c&nbsp;<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anwendungsbereich des \u00a713b UStG<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Lieferungen von Gas, Elektrizit\u00e4t, W\u00e4rme und K\u00e4lte<\/li><li>Werklieferungen<\/li><li>Bauleistungen, Grundst\u00fccksleistungen<\/li><li>Reinigen von Geb\u00e4uden<\/li><li>Lieferungen von Handys, Tablets, Spielekonsolen oder Elektronikbauteilen<\/li><li>Edle Metalle: Silber, Platin, etc. als Rohmaterial, Halbzeug oder Pulver<\/li><li>Metalle<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u00a7 13b des Umsatzsteuergesetzes ist letztlich das Grundger\u00fcst des Reverse-Charge-Verfahrens.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist das Reverse-Charge-Verfahren?<\/h2>\n\n\n\n<p>Normalerweise zahlst du als Leistungserbringer die Umsatzsteuer. Nicht aber bei Auslandsverk\u00e4ufen \u2013 hier zahlt es der Leistungsempf\u00e4nger, sofern deine Ums\u00e4tze nicht die jeweilige <a href=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/de\/steuer\/lieferschwellen-eu\/\">Lieferschwelle<\/a> in dem Staat erreicht haben. Somit bleibt dir die B\u00fcrokratie mit ausl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden erspart und zugleich sinkt der Steuerbetrug.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/de\/steuer\/reverse-charge-verfahren\/\">Reverse Charge<\/a> bedeutet die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft zwischen Leistungserbringer und Leistungsempf\u00e4nger. Kurz gesagt: Der Leistungserbringer erstellt eine Rechnung, die keine Steuers\u00e4tze beinhaltet und bemerkt, dass es sich um eine Rechnung mit umgekehrter Steuerschuldnerschaft handelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Leistungserbringer muss bei der Bundeszentrale f\u00fcr Steuern die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempf\u00e4ngers kontrollieren und diese gemeinsam mit der eigenen auf der Rechnung erw\u00e4hnen. Wichtig ist: Beide Parteien m\u00fcssen Unternehmen sein (B2B).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiel f\u00fcr Reverse-Charge-Verfahren<\/h2>\n\n\n\n<p>Schauen wir uns einmal ein Beispiel f\u00fcr das Reverse-Charge-Verfahren an. Angenommen, ein Handwerker mit Sitz in der Schweiz baut eine individuelle K\u00fcche f\u00fcr das B\u00fcro eines Kunden in Deutschland. Der Handwerker \u00fcbt seine T\u00e4tigkeit in Deutschland beim entsprechenden Unternehmer aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun schuldet nicht der Handwerker aus der Schweiz seinem Finanzamt die Umsatzsteuer, sondern der in Deutschland ans\u00e4\u00dfige Unternehmer, um den b\u00fcrokratischen Aufwand zu reduzieren und m\u00f6glichen Steuerbetrug zu vermeiden. Daf\u00fcr stellt der Handwerker eine Rechnung aus, die einen entsprechenden Hinweis auf die Umkehr der Steuerschuld.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Rechnungserstellung darfst Du wichtige Informationen nicht vergessen und Du brauchst unbedingt den Zusatz, dass es sich um eine Rechnung mit umgekehrter Umsatzsteuerschuld handelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Reverse-Charge-Verfahren hilft Unternehmen bei der B\u00fcrokratie und mindert Steuerbetrug durch umgekehrte Umsatzsteuerschuld. Die Umsatzsteuer wird nicht vom Leistungserbringer bezahlt, sondern vom ausl\u00e4ndischem Leistungsempf\u00e4nger. Diese Dienstleistung ist dann f\u00fcr das inl\u00e4ndische Unternehmen nicht steuerpflichtig und es wird keine Umsatzsteuer auf der Rechnung ausgewiesen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechnung muss die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beider Parteien und den Hinweis beinhalten, dass es sich um eine Reverse-Charge handelt. Au\u00dferdem musst Du vor dem Handeln die Umsatzsteueridentifikationsnummer \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Wenn Du alle wichtigen Details hast, kannst Du jetzt deine Rechnung mit umgekehrter Steuerschuld erstellen. Du kannst online entsprechende Musterrechnungen finden.&nbsp;<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reverse Charge ist die Umkehr der Steuerschuld zwischen Leistungserbringer und -empf\u00e4nger. Sie ist auf den Rechnungen, die davon betroffen sind, entsprechend zu vermerken. Damit du bei deiner Rechnungserstellung nichts falsch machst, listen wir dir einmal die wichtigen Merkmale einer Reverse-Charge-Rechnung auf und erkl\u00e4ren sie im Folgenden. Dazu passende Artikel Rechnungsaufbau Damit die Rechnung gesetzeskonform ist, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":64565,"parent":64321,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"yes","_lmt_disable":"","_genesis_hide_title":false,"_genesis_hide_breadcrumbs":false,"_genesis_hide_singular_image":false,"_genesis_hide_footer_widgets":false,"_genesis_custom_body_class":"","_genesis_custom_post_class":"","_genesis_layout":"","footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":{"0":"post-64555","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"entry"},"acf":[],"modified_by":"Niki Stanev","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64555"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64555\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64321"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/64565"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}