{"id":69384,"date":"2021-12-21T15:40:05","date_gmt":"2021-12-21T14:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.hellotax.com\/blog\/?page_id=69384"},"modified":"2021-12-21T15:40:06","modified_gmt":"2021-12-21T14:40:06","slug":"aenderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hellotax.com\/blog\/steuer\/intrastat\/aenderungen","title":{"rendered":"\u00c4nderungen bei der Intrastat-Meldung 2022: Das musst du beachten"},"content":{"rendered":"\n<p>Unternehmer, die EU-weit handeln, m\u00fcssen nicht nur Umsatzsteuervoranmeldungen, sondern auch Intrastat-Meldungen einreichen. Diese kontrollieren die Warenbewegungen in Europa. Im Januar 2022 kommen auf die Meldepflichtigen hier einige \u00c4nderungen zu. Mehr dazu erf\u00e4hrst du im folgenden Artikel.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Intrastat-Meldung-1024x536.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64654\" srcset=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Intrastat-Meldung-1024x536.jpg 1024w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Intrastat-Meldung-300x157.jpg 300w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Intrastat-Meldung-768x402.jpg 768w, https:\/\/hellotax.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Intrastat-Meldung.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist eine Intrastat-Meldung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/de\/steuer\/intrastat\/\">Intrastat Meldung<\/a> muss von allen Unternehmen EU-weit eingereicht werden, um die in Europa stattgefundenen Warenbewegungen zu erfassen. Dabei sind all umsatzsteuerlich registrierten Unternehmer mit ausl\u00e4ndischen Vertragspartnern zum Zwecke des Warentransports, f\u00fcr die keine Zollanmeldungen n\u00f6tig sind, meldepflichtig. Ausgenommen davon sind nur Unternehmer,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>deren Versendungen in EU-Ausl\u00e4nder den Wert von 500.000 \u20ac und&nbsp;<\/li><li>deren Eing\u00e4nge aus EU-L\u00e4ndern den Wert von 800.000 \u20ac im Vorjahr&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>nicht \u00fcberschritten haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was \u00e4ndert sich bei der Intrastat Einreichung ab 2022?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ab dem 1. Januar 2022 ersetzt eine neue EU-Verordnung (2019\/2152) die bisherigen europ\u00e4ischen Grundverordnungen zur Au\u00dfenhandelsstatistik, sowei eine neue Durchf\u00fchrungsverordnung (2020\/1197) die gegenw\u00e4rtige. Hierdurch ergeben sich folgende Ver\u00e4nderungen bei der Intrastat Meldung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Neue Liste und Benennung der Arten des Gesch\u00e4fts<\/li><li>Keine zusammenfassende Meldung mehr<\/li><li>Angabe des Ursprungslandes von Exportwaren bei Versendung ins EU-Ausland<\/li><li>Angabe der USt.-ID des Handelspartners im Einfuhr-Landes<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Liste und Benennung der Arten des Gesch\u00e4fts<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit den neuen Regelungen wurde eine neue Liste der Arten des Gesch\u00e4fts herausgegeben. Diese werden nicht nur anders benannt, sondern auch nummeriert. Daher muss die neue Liste bei allen zu meldenden Warenbewegungen ab Januar 2022 zu Rate gezogen werden. Die neue Liste wird auch im Zuge der Zollanmeldungen verwendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte beachte, dass die neue Liste nur auf Bewegungen zutrifft, die ab dem 1. Januar 2022 gemeldet werden. F\u00fcr Meldungen, die das Jahr 2021 betreffen, aber erst im Kalenderjahr 2022 eingereicht werden, muss weiterhin die alte Liste genutzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine Zusammenfassende Meldung mehr<\/h3>\n\n\n\n<p>Dank der neuen Regelungen m\u00fcssen f\u00fcr jede Empf\u00e4nger- und Ursprungsland Kombination eigene Meldungen eingereicht werden. Daher ist keine <a href=\"https:\/\/hellotax.com\/blog\/de\/steuer\/zusammenfassende-meldung\/\">Zusammenfassende Meldung<\/a> mehr n\u00f6tig. Nur noch Warenbewegungen, bei denen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>alle L\u00e4nderangaben,&nbsp;<\/li><li>die Gesch\u00e4ftsart,&nbsp;<\/li><li>der Verkehrszweig,&nbsp;<\/li><li>die Warennummer,&nbsp;<\/li><li>und die USt.-ID des Empf\u00e4ngers bei einer Verwendung&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u00dcbereinstimmen, d\u00fcrfen zusammengefasst werden. Diese \u00c4nderung sollte vorbereitet werden, da sie zu einer Vergr\u00f6\u00dferung des administrativen Aufwands f\u00fchren kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Angabe des Ursprungslandes von Exportwaren bei Versendung ins EU-Ausland<\/h3>\n\n\n\n<p>Bisher waren Ursprungsangaben nur n\u00f6tig, wenn die Warenbewegung ins Inland erfolgte. Das \u00e4ndert sich ab dem 1. January 2022. Ab dem neuen Jahr m\u00fcssen auch Ursprungsangaben f\u00fcr Waren erfolgen, die ins EU-Ausland bewegt werden. Ziel dieser \u00c4nderung ist eine \u00dcbereinstimmung der Angaben zum Eingang mit den Angaben zum Ausgang im jeweils anderen Land.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Angabe der USt.-ID des Handelspartners im Einfuhr-Landes<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine weitere Ver\u00e4nderung der Intrastat Meldung ab 2022 ist die nun verpflichtende Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern der Warenempf\u00e4nger. Diese ist allerdings nicht immer bekannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Dreiecksgesch\u00e4ften, bei denen die USt.-ID des finalen Empf\u00e4ngers nicht bekannt ist, muss im Zweifelsfall der L\u00e4ndercode des Zwischenh\u00e4ndlers bzw. Rechnungsempf\u00e4ngers und zw\u00f6lf mal die Ziffer 9 angegeben werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Reihengesch\u00e4ften, bei denen der Zwischenh\u00e4ndler die Waren in seinem Inland weiterverkauft, muss die gepr\u00fcfte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des ersten ausl\u00e4ndischen Partners bzw. des Zwischenh\u00e4ndlers angegeben werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kann die USt.-ID nicht gepr\u00fcft werden, muss stattdessen der Code QV und zw\u00f6lf mal die Ziffer 9 angegeben werden. Die Identifikationsnummer wird dann direkt durch das statistishe Bundesamt \u00fcberpr\u00fcft.Ist der Empf\u00e4nger stattdessen eine Privatperson, wird der Code QN und zw\u00f6lf mal die Ziffer 9 angegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmer, die EU-weit handeln, m\u00fcssen nicht nur Umsatzsteuervoranmeldungen, sondern auch Intrastat-Meldungen einreichen. Diese kontrollieren die Warenbewegungen in Europa. Im Januar 2022 kommen auf die Meldepflichtigen hier einige \u00c4nderungen zu. Mehr dazu erf\u00e4hrst du im folgenden Artikel.\u00a0 Was ist eine Intrastat-Meldung? 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